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Einleitung

Auf dem größten Kontinent von Mar, der im Westen liegt, befindet sich oberhalb des Königreichs Borburad das Kaiserreich Arinsgord. Dessen südlichsten Städte sind Melingdor, Ortenschleg, Karonos und einige andere, kleinere Dörfer (oberhalb der gestrichelten Linie). Es erstreckt sich bis etwa zur Mitte des Kontinenten hin und dürfte damit als größtes Reich auf ganz Mar gelten. Hauptstadt ist Arinsgorden.

Anmerkung: Leider existiert zur Zeit keine Karte, auf dem das ganze Kaiserreich aufgezeichnet ist. Es gibt nur die Karte, auf dem die südlichsten Gebiete, die an das Königreich Borburad angrenzen, enthalten sind.


Geschichte

Gründung / Clan der Arinsgords

Das Kaiserreich Arinsgord wurde witzigerweise ursprünglich vom Zwergenclan der Arinsgords etwa 2000 Jahren vor der Neuzeit (NZ) gegründet. Sie schafften es, sich gegenüber anderen Clans, Stämme und Völker zu behaupten und das Land zu organisieren. Es wurde von ihnen verwaltet, in Gebiete eingeteilt und militärisch geordnet. Sie erarbeiteten und planten also die Struktur des Reiches.


"Kontakt" mit Drachen

Außerdem forderten sie damals die Drachen des Nordens heraus, die sie vereinzelt fanden und töteten. Nachdem sie jedoch hunderte von ihnen abschlachteten, machten die Drachen zunächst im kleineren Rahmen Jagd auf die Zwerge, was in der Folge zum ersten Drachenkrieg führte (siehe Drachenkriege). Dort konnte sich zwar das große Reich gegen die Drachen behaupten, doch wurde ihre Zahl nach und nach geringer. Ebenso ihre Helden.


Niedergang des Clans

Und da Zwerge nun mal Zwerge sind und der Clan der Arinsgords meinte, sich oftmals behaupten zu müssen, gerade weil sie zur Elite, zu den Herrschern zählten, gingen sie oft im Kampf und in schwierigen Einsätzen als erste voran. Sie trafen auch rasche Entscheidungen, wobei sie sich nichts sagen ließen und allen Gefahren zu trotzen versuchten. Manche würden auch sagen, sie gingen mit dem Kopf durch die Wand. Ihre Zahl wurde immer geringer. Deswegen nannten sie Stellvertreter für alles Mögliche und zogen sich nach einigen Jahren aus dem aktiven Geschehen zurück.

Aber es half alles nichts. Man hatte viele namhafte Vertreter anderer Clans und anderer Völker, jedoch starb nach hunderten von Jahren die Linie der Arinsgords aus. Der letzte Herrscher konnte wider Erwarten keine Kinder zeugen, ganz gleich mit welcher Frau. Nach etlichen Versuchen zweifelte er nicht nur an seiner Manneskraft sondern sogar an seinem Clanerbe. Er nahm sich eines Nachts im von Zwergenbier getrübten Geisteszustand das Leben.


Neue Regierung

Die Völker des Reiches berieten um das Jahr 1067 vor NZ, was zu tun sei. Jetzt wo kein legitimer Nachfolger des Clans der Arinsgords mehr existierte. Es gab viele Zwerge in anderen, wichtigen Positionen, jedoch wollte man keine Zwerge mehr an die Macht setzen. Die Gefahr einer zu impulsiven Regierung war zu hoch. Außerdem hatten die Zwerge was dagegen, wenn die, ihrer Meinung nach, zu selbstsicheren und überheblichen Elfen die Regierung stellten. Und von den Halblingen dachten sie, dass diese entweder nur Feiern im Kopf haben oder eine Geheimregierung mit hinterhältigem Gesindel oder spionierenden Agenten aufbauen würden.

Allgemein konnte man es den Zwergen jedoch überhaupt nicht recht machen. Sie hatten nur an einem Vorschlag am wenigsten aus zu setzen: die Menschen zu den Beratern und den Machthaltern zu wählen. Also wurden die Menschen letztendlich auf den Thron gehoben. Die Zwerge ließen das zwar zu, doch hofften sie darauf, dass sie inoffiziell immer noch das Sagen haben würden. Zumindest was das Militär anbelangte.


Formierung des Kaiserreichs

Die Menschen jedoch ließen sich in nichts rein reden und wählten die Form des Kaiserreiches als ihre Regierungsform. Sie nannten es Arinsgord, zum Gedenken an den Zwergenclan, und wiesen die verschiedensten Bereiche verschiedenen Zwergenclans, Elfenstämme, Halblingen oder Menschen zu. Außerdem formten sie einen speziellen magischen Bund, der vor allem aus Elfen, Menschen und Gnomen bestand. Dieser sollte Schutzmaßnahmen vor allem gegen Drachen entwickeln, da Drachen immerhin auch magisch begabte Wesen sind.

Nach und nach wurde alles im Reich organisiert und nach Musterlösungen aufgruppiert. Dies war der Anfang einer riesigen Verwaltungsmaschinerie, die mit den Jahren immer größer wurde und die sie später bei der Neugründung des Reiches wieder aufnehmen sollten. Heutzutage versucht man mit dem Spruch „Man braucht Verwaltungen, um die Verwalter der Verwaltungen zu verwalten!“ spöttisch über diese Bürokratie hinweg zu sehen.


Aufschwung

Doch durch diese ganze Verwaltung lernten die Menschen auch schnell Statistiken zu benutzen, um in vielen Bereichen schnell und gezielt zu Ergebnissen zu gelangen. So wurde das Militär z. B. ganz neu strukturiert und zahlreiche Türme mit Geschützen an den Reichsgrenzen positioniert. Mehr als bereits schon gebaut wurden. Zum einen konnte der Luftraum besser kontrolliert und zum anderen konnten Bodentruppen besser dirigiert werden, da man einen besseren Überblick über die Vorgänge und das Gelände am Boden hatte.

Zahlreiche Bauvorhaben und Verbesserungen an der Infrastruktur schafften Arbeit und Ziele, an die sich die Bewohner des Reiches halten konnten. Handwerker hatten Hochkonjunktur und viele schafften für sich eine „gehobene Position“, weil sie Ideen und Ziele verwirklichen wollten und zudem Meister ihres Fachs waren. Die Anfänge des Kaiserreiches waren geradezu paradiesisch, sieht man von der ständigen Bedrohung durch Drachen ab.


DRACHEN!!!

Aber selbst die Bedrohung der Drachen schien für einige Jahre nicht mehr zu existieren. Zumindest nicht augenscheinlich. Der „Magische Bund zur Abwehr von Drachen“, so die offizielle Bezeichnung, konnte keine Bemühungen der Drachen offen legen und es gab auch keine Sichtungen mehr. Die Drachen hatten sich wohl zurückgezogen.

Deshalb unternahm man im Jahr 943 vor NZ Expeditionen in den Norden. Man legte Spezialisten und Militär mit dem magischen Bund zusammen und ließ sie nach Drachen suchen. Sie fanden bald auch einige und konnten diese entweder besiegen oder in die Flucht schlagen. Doch sie waren damit leider zu weit gegangen. Sie wurden von den Drachen, die sich innerhalb von Tagen (teilweise sogar innerhalb von Stunden) formiert hatten, gejagt und in die Ecke gedrängt. Weniger als ein Fünftel der Expedition kam durch Teleportzauber wieder zurück ins sichere Kaiserreich.

Dort wurden umgehend Pläne zur Rettung der Überlebenden und zur Invasion des Drachengebietes in die Tat umgesetzt. Auf halbem Wege jedoch realisierten die Truppen des Kaiserreiches, dass sie in einen Hinterhalt gerieten. Ihre Gegner warteten bereits auf sie. Ein regelrechtes Gemetzel mit Verzweifelten (und zum Teil wahren Helden) hatte begonnen. Die Grenzen des Reiches waren mittlerweile stark ausgerüstet mit Belagerungsgeräten, Geschützen, Militär, Magiern und mehr. Sie empfingen die Überlebenden, die vor den Drachen flohen. Doch die Drachen waren übermütig und wollten ein für alle Mal den Zweibeinern eine Lektion gekrönt von bitteren Verlusten erteilen. Dies war der Anfang eines neuen, monatelangen Krieges (siehe Drachenkriege).

Nach dem Ende des Krieges im Jahre 941 vor NZ waren die Verluste auf beiden Seiten groß, doch am größten auf der Seite des Reiches. Die überlebenden Echsenwesen verzogen sich nach Norden zurück. Im Reich kümmerte man sich um die Verletzten und versuchte den Schaden so gering wie möglich zu halten. Ganze Städte mussten wieder auf gebaut werden. Vor allem die Zwerge warfen den Menschen eine Misswirtschaft vor.


Erneut neue Machthaber

Nach politischen Diskussionen um die Zukunft und die Führung der Regierung, kam man jedoch erneut überein, dass weder Zwerg noch Elf noch Mensch die Macht innehalten sollte. Dies war die Zeit der erfinderischen Gnome und der verschlagenen Halblinge (um 940 vor NZ).

Zahlreiche Organisationen bildeten sich und einige Gesetze wurden gelockert. Erneut kam das gebeutelte Land in Bewegung. Aufklärertrupps patrouillierten die Grenzen in den verschiedensten Mustern, Gnome erfanden hilfreiche Werkzeuge und Maschinen um Gebäude schneller wieder aufzubauen, Straßen zu räumen und Trümmer abzutransportieren. Die Geschütze und Belagerungsgeräte wurden ständig verbessert und man führte Simulationen und Planungen zu allen möglichen Szenarien in einem neuen Krieg gegen Drachen ein. Man fragte in Regierungskreisen nicht danach, ob die Drachen erneut angreifen würden, sondern wann.


Riesen

Die Halblinge, die sich auch im Verborgenen außerhalb des Landes umgesehen hatten, entdeckten um 923 vor NZ Spuren von Riesen. Diese schienen weiter östlich auf dem Kontinent zu leben. Nach Aufklärungsmissionen entdeckten sie einige Stämme oder Städte dieser über drei Meter großen und zum Teil sehr unterschiedlichen Riesen, von denen manche doppelt so groß wie ihre Artverwandten waren.

Man beriet sich im Reich, was zu tun sei. Vor allem die Zwerge waren sich darüber einig, dass die Riesen eine Gefahr darstellten und vernichtet werden mussten. Schließlich wussten sie von Legenden zu berichten, in denen mehrere Helden einen einzigen Riesen nur gemeinsam bezwingen konnten. Doch noch hatten sie das Reich nicht entdeckt, warfen die Halblinge ein. Ein Disput entstand.

Man kam darüber ein, dass man die Riesen nicht direkt angreifen sollte. Vielmehr wollte man sie aufeinander wütend machen, denn es gab unter ihnen auch böse und gute Riesen, allesamt ziemlich dumm und plump. Die Halblinge machten den Vorschlag, dass sich Spezialeinheiten an die Lager der großen Wesen heranschleichen und Gnomenmagier sie mit Illusionen verwirren und gegeneinander aufstacheln sollten. Dieser Vorschlag trieb einen Glanz in die Augen der Zwerge, denn diese wollten die Reste der Riesen, sobald sich diese gegeneinander fast ausgelöscht hatten, überrennen. Somit gäbe es eine Gefahr weniger.

Gesagt, getan. Alles lief nach Plan und wie vereinbart. Nur die Zwerge, die nach wie vor über viele Militärische Einheiten das Sagen hatten, spielten nicht ganz mit. Als die großen Wesen aufgrund der Täuschungsmanöver der Spezialeinheiten sich tatsächlich gegeneinander bekämpften und abzuschlachten begannen, konnten die Zwerge nicht länger warten. Den Sieg vor Augen waren sie vom eigenen Übermut geblendet und griffen die Riesen im Höhepunkt ihrer Kämpfe an.


Titanen

Und tatsächlich hatten die Langbärte gute Aussichten auf einen Sieg, als eine neue und bislang unbekannte Gefahr sich von Nordosten näherte: noch größere Riesen, geradezu titanenhaft. Diese Titanen erkannten den Aufruhr unter ihren verhassten Artgenossen und wollten ihrerseits diese großen dummen Wesen ausrotten. So entstand ein langer, brutaler Kampf, aus dem sich die Zwergenclans und alle anderen des Reiches nur durch Rückzug retten konnten.

Über die Hälfte der Streitkräfte des Reiches waren bei den Kämpfen und bei der Flucht umgekommen, doch schienen die Titanen sie vorerst in Ruhe zu lassen und weiterhin nur die Riesen zu bekämpfen.


Elfische Regierung / Unterstützung der Titanen

Die Elfen sahen ihre Chance gekommen, das Kaiserreich zu führen, nachdem diese Aktion scheiterte und die Regierung erneut verzweifelt schien. Die Elfen arbeiteten einen Plan aus, der den Frieden mit den Titanen beinhaltete. Als Gegenleistung, dass man die Titanen „leben ließ“ und ihnen gewährte die Riesen zu versklaven, sollten diese das Kaiserreich unbehelligt lassen, so dass beide Reiche Ko-existieren konnten.

Doch die Titanen waren bei weitem nicht so dumm wie ihre Artgenossen und fügten einige andere Bedingungen hinzu: Unter anderem sollte das Kaiserreich ihnen Waffen schmieden und beim Kampf gegen die Drachen helfen. Erfreut über die Tatsache, dass die Titanen und das Kaiserreich einen gemeinsamen Feind hatten, willigten die Elfen ein.

Nach einigen Jahren, in denen die Zwerge nur widerwillig und auf Druck des Reiches Lanzen für die Titanen schmiedeten, die von den Magiern des Landes aufgebessert wurden, kam es etwa 900 Jahre vor NZ zur erneuten Konfrontation mit den Drachen.


Dämonen

Doch unbemerkt von den Völkern hatten einige Dämonen geistigen Besitz von Magiern und Hexenmeistern genommen, die mit Beschwörungen experimentierten. Diese Dämonen, die im Krieg mit den Drachen standen, hatten die Magier für ihre grausamen Pläne benutzt, ohne dass diese sich groß wehrten. Schließlich waren die Drachen vielleicht mit dämonischen Kräften viel besser zu besiegen als mit nur handelsübliche Magie. Auch manche Titanen, die die Kunst der Magie erlernten, waren zu Dienern von Dämonen geworden.

Die Drachen, die es vor kurzem erst schafften, ihre Gebiete „dämonenfrei“ zu halten, waren von dem gewaltigen Aufgebot der neuen Gegner verängstigt. Sie kämpften mit dem Mut von Verzweifelten. Leider gab es jedoch auch Feiglinge unter den Drachen, die sich nach Norden flüchteten und ihre Brüder und Schwestern im Stich ließen.


Chaotische Kriege

Die Dämonen wiederum benutzten die Magier, um die Welt beeinflussen zu können. Sie gingen dabei auch über Leichen um Drachen und auch andere zu töten. Elfen spürten, dass im Land etwas nicht mit rechten Dingen zu ging, da auch elfische Magier vom Bösen eingenommen wurden. Sie entdeckten alsbald den Grund für die böse gewordenen Magier und versuchten, die Dämonen aufzuhalten, doch andere Völker des Reiches verstanden dies nicht und lehnten sich gegen die verrückt gewordenen Elfen auf. Der Hinweis auf Dämonen galt (besonders unter den Menschen) als faule Ausrede. Außerdem wusste man gemeinhin nicht, das es wirklich lebende Wesen gab, die so genannt wurden. Außerdem war man recht erfolgreich mit den Titanen gegen die Drachen vorgegangen, bis die Elfen aus der Reihe tanzten.

Schließlich griffen Titanen die Elfen an und zwangen sie, sich weiterhin um die Ausrottung der Drachen zu bemühen. Zwerge begannen ebenfalls, die verhassten Elfen in die Enge zu treiben. Denn sie waren es, die den Bund mit den Titanen herbei führten und die Zwerge in ihren Mienen für Titanenwaffen schuften ließen. Diese Situation nutzten die Dämonen wiederum, um zu manipulieren und große Verluste auf allen Seiten herbei zu führen. Sie konnten durch geschaffene Portale und Tore auf die Welt gelangen und führten zu großen Teilen ihren Kampf gegen die Drachen weiter, während die von ihnen durch Machtversprechen verführte Magier gegen ihre eigenen Völker vorgingen. Auch die Titanen wurden schnell zum Ziel der Dämonen, da diese durch Tricks und ihren Hexenmeistern unter den anderen Völkern vermelden ließen, dass die Titanen nicht nur den Sieg über die Drachen, sondern auch die Herrschaft über das Kaiserreich anstrebten. Dies entsprach sogar der Wahrheit.

Chaos entstand ab dem Jahr 884 vor NZ: Zwerge töteten Titanen und Elfen, Titanen töteten Elfen und Drachen, Elfen töteten Zwerge und Titanen. Drachen töteten Dämonen, Titanen und außerdem alle die sie angriffen und versuchten sich nach Norden zurück zu ziehen. Der Rest des Reiches tötete Titanen, Zwerge sowie Hexenmeister und Magier. Ganze Landstriche wurden im Verlauf der Kriege verwüstet.


Der Bruch des alten Kaiserreiches

In den Wirren der Geschehnisse nutzten die Titanen die Gunst der Stunde und zogen sich zurück. Sollten sich die anderen Völker doch selbst ausrotten. Und mangels an Streitkräften hatte man auch keine Chance, als sie ziehen zu lassen. Das Kaiserreich und die Regionen nördlich davon wurden zu riesengroßen Schlachtfeldern.

Den Menschen gelang es, gemeinsam mit den Halblingen, mit den Drachen einen Pakt zu schließen, um die Dämonen zu bekämpfen. Die überlebenden Zwerge wurden entmachtet und vertrieben. Sie zogen sich in ihre Bergregionen zurück. Mit den Elfen verfuhr man ähnlich, denn sie wollten noch immer Zwerge und die Magier des Reiches auslöschen. Ein solches grausames Vorgehen war untypisch für sie und nach genauerer Betrachtung fand man heraus, dass ihr Hass auf Zwerge und andere Magiewirker durch fremde Beeinflussung (Dämonen?) in einen Wahn gesteigert wurde. Einige Elfen erkannten dies auch und versuchten den Rest ihres Volkes von diesem magischen Bann zu befreien, was zu einem Krieg Elf gegen Elf führte.


Das neue Kaiserreich

Die Menschen stiegen um 850 vor NZ wieder auf den Kaiserthron und verfassten ein Gesetz, wonach weder Elfen noch Zwerge künftig je wieder eine Regierung stellen konnten. Sie sollten allerhöchstens als Berater fungieren. Auch die Streitkräfte sollten von keinem der beiden Völker je wieder angeführt werden. Nicht im Ganzen und nicht in Teilen.

Während sich die Elfenstämme mit ihren eigenen Problemen zu beschäftigen hatten, antworteten die Zwerge auf diesen kaiserlichen Erlass der Menschen mit Wut. Sollte je ein Mensch ihren Lebensraum in den Bergen wieder betreten, so würden sie diesen aus Rache über solch einen Dolchstoß grausam ermorden. Das neue Kaiserreich unter dem Befehl der Menschen drohte dagegen mit Krieg, sollte dies jemals eintreten. Nach zähen Verhandlungen schloss man einen Nichtangriffspakt mit den Zwergen und außerdem gelobte man, die Zwerge für Erze aus den Bergen zu bezahlen und verfasste ein Handelsabkommen mit sehr pingeligen Preisrichtlinien für alle Arten von Gesteinen und Metallen. Dieser trat im Jahr 827 vor NZ in Kraft.

In dieser ganzen Zeit ging der Kampf gegen die Dämonen und einigen machtbesessenen Hexenmeistern natürlich weiter. Nach und nach wurden im Verlauf der Jahrhunderte die Dämonen geschwächt. Mitunter auch durch den Kampf gegen die bald wieder erstarkten Drachenarmeen. Ihre Zahl wurde geringer und geringer, bis sie schließlich keine Tore von ihrem Reich zur Welt und auch keine Aussichten auf Sieg mehr besaßen. Sie verschwanden und verbargen sich im Dunkeln.

Es dauerte bis zum Jahr 400 vor NZ herum, bis das mittlerweile stark geschwächte Kaiserreich endlich wieder aufatmen, sich die Wunden lecken konnte und erneut zerstörte Städte und Landstriche aufbaute.


Heute

Heutzutage, im Jahr 3 NZ, ist das Kaiserreich ein starkes Reich, dass jedoch auch eine langsame Maschinerie der Bürokratie geworden ist. Ständig gibt es neue Ideen, die Bürokratie in Teilbereichen abzuschaffen und ständig scheitern manche dieser Pläne an der Unfähigkeit, Gesetze, Vorgänge und die Denkweise der Bevölkerung abzuändern.

Dank einer neuen Gefahr von Dämonen, die sich bereits in kleineren Kämpfen gegen Helden behaupten konnte, erstarkte ein neues Reich namens "das Imperium des Rhaal Maarkan". Wer sich dem Imperium im Kampf gegen das Böse nicht anschloss, wurde als Feind betrachtet. Eine Reihe von Städten und Dörfern wurden so vom Imperium einverleibt. Doch das Kaiserreich reagierte, wenn auch spät, mit einer Kriegserklärung gegen das Imperium, das es ja eigentlich nicht gab, da alle Besitztümer aus dem Kaiserreich kamen.

Bis Ende des Jahres 3 NZ dauerten die Schlachten zwischen dem Imperium und dem Kaiserreich an. In dem Kreuzfeuer wurde auch das Kohrasreich halb zerstört.


Karte

Wie bereits ganz oben angemerkt, existiert keine vollständige Karte des Kaiserreiches. Doch auf der folgenden Karte sieht man, oberhalb der gestrichelten Linie, die südlichsten Städte des Reiches (Karonos, Ortenschleg usw.).


Borburad-klein

Link zur größeren Version der Karte