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Beschreibung

Der Kontinent der Barbaren, der im Süden von Mar liegt, hat seinen Namen nicht ganz zu recht bekommen, denn nicht nur Barbaren leben dort, sondern auch Wikinger, Hochländer, Buntmenschen, Amazonen und allerlei andere Rassen und Völker. Doch jene Völker, die man bereits ein wenig „moderner“ bezeichnet, finden die nomadische Lebensweise der Barbaren und das recht einfache herumsegeln der Wikinger als barbarisch oder primitiv.

Nichtsdestotrotz liefern die Barbaren und Wikinger etwa 70% der Bewohner des Festlandes. Wenn man die Wikinger denn als Festland-Bewohner dazu zählen kann, denn die Hälfte von ihnen bezeichnet sich eher als Bewohner und Segler der Meere. Sie sind es auch, die Kontakte mit Bewohnern anderer Kontinente und Inseln aufnehmen und Handelsbeziehungen pflegen.

Der Kontinent selbst hat außerhalb der Wälder nur wenige Pflanzen. Die Städte der Barbaren und Wikinger wurden deswegen nur spärlich errichtet, je nachdem wo ein Bachlauf oder Fluss zugegen und fruchtbares Ackerland in der Nähe von kleinen Wäldchen möglich war. Der Rest ist eher trockener, sandiger Boden voller Einschlüsse und kleinen Spalten. Nur der Norden, besonders natürlich der Wald, und das Bergland der Hochländer genießt saftige Wiesen und reichhaltige Flora und Fauna. Niederschläge gibt es, doch meist nur dort ausreichend, wo auch aus diesem Grund Städte errichtet wurden.


Die Barbaren

Die Barbaren haben ihr Reich von den Städten Inmokat und Talah im Osten dem Gebirgszug und der südlichen Waldgrenze entlang bis hin zu den Städten Lasat, Böcklingen, Warkong und Droben im Westen. Dies ist auch die „inoffizielle Grenze“ zum Reich der Wikinger. Übrigens wurde die Stadt Cerek, die etwa in der Mitte des Kontinents, zwischen den Wäldern, liegt, ursprünglich von Barbaren gegründet. Dort werden auch Sammelobjekte mit den Buntmenschen, die sich zum Teil dort auch niedergelassen haben, gehandelt. Doch das ist die nördlichste und zugleich am wenigstens bereiste Stadt der Barbaren.


Die Wikinger

Die Wikinger hingegen besitzen den ganzen Nordwesten bis zu den östlichen Waldgrenzen und den weiter südlichen Städten Torgal, Goradinn, Korem, Loremir und Uhnum. Außerdem haben sie viele Länder bereist und einige Inseln besiedelt. Sie nennen sich selbst „die Herren der Meere“.


Die Buntmenschen

Die Buntmenschen, die so genannt werden, weil sie die unterschiedlichsten Haut- und Haarfarben aufweisen, leben im riesigen Wald, der im Norden des Kontinents liegt. Ausläufer des Waldes reichen bis hin nach Osten. Der Wald ist größtenteils Tropisch und voller Gefahren und feindlichen Monstern. Aus diesem Grunde und weil sie ein sehr primitives Volk sind, haben selbst die Buntmenschen ihn nicht ganz durchdrungen. Nur durch den Einfluss von einigen Pionieren aus Wikingern und Barbaren, die bis zu den Buntmenschen gelangten, wurden im Laufe der Jahre die drei Dörfer auf einer größeren Lichtung des Waldes gegründet. Sie heißen Kwizk, Minck und Uranaba und werden heutzutage nur noch kaum von Wikingern bereist. Von Barbaren so gut wie gar nicht mehr.


Die Amazonen

Aus dem Volk der Barbaren spaltete sich vor etwa 200 Jahren ein Volk ab, welches von Frauen gegründet wurde: die Amazonen. Es sind Frauen, die sich als das dominierende Geschlecht ansehen und sich von den Barbaren, die bisweilen sehr grob mit ihren Frauen umgingen, abspalteten, da sie nicht länger unterdrückt werden wollten. Heutzutage sind die Barbaren zwar nicht mehr allzu „barbarisch“ ihren Frauen (oder Weibern, wie sie sie nennen) gegenüber, doch das Reich der Amazonen, wenn man die beiden Städte Amazonia und Albonia zusammen so nennen mag, besteht weiterhin auf Unabhängigkeit. Gerüchterweise sollen dort die schönsten und muskulösesten Männer als eine Art Zuchtbullen gehalten werden. Und wenn sie bereits das Alter von 30 Jahren erreicht haben, werden sie „ausgemustert“ und zu Eunuchen gemacht. Wahrscheinlich aus diesem Grunde halten sich viele Reisende fern von den Amazonen.


Die Hochländer

Eine weitere Besonderheit sind die Hochländer. Diese leben auf einem gigantischen Berg, der von der Ferne aussieht, als ob er in etwa 2.000 Metern Höhe durchgeschnitten und nachträglich auf ihn Wälder und kleinere Berge drauf gesetzt wurde. Eine ungewöhnliche Sicht von Norden aus. Wenn man am Fuß des Berges steht und hinauf möchte, muss man mit einer beschwerlichen, mühseligen Reise von mindestens 3 Tage rechnen, ganz gleich ob man zu Fuß oder zu Pferd reist. Eher sind es 5 Tage, da man immer wieder um steile Abhänge herum wandern und andere Wege finden muss. So manch einer ist dort zu Tode gestürzt. Aus diesem Grund gibt es bislang kaum Reisende, die den Weg nach oben oder nach unten auf sich nehmen.


Der Nordosten

Der Nordosten des Kontinents ist weitestgehend von der Zivilisation unerschlossen. Im Süden begrenzt von einem hohen Gebirgswall, der etwa so hoch liegt, wie der Berg des Hochlandes, und im Westen begrenzt vom riesigen Wald, den nur die Buntmenschen kennen (und wilde Tiere und Monster). Die Küstenlandschaften in Osten sind beinahe unbefahrbar, da der Meeresspiegel dort etwa 100 Meter unter der Küstenlinie entlang verläuft, an manchen Stellen auch etwas niedriger.


Die Vebagk

Nahe der nordöstlichen Ecke des Kontinents liegt die Insel der Vebagk, ein ebenso „barbarisches“ Volk voller Kampfrituale, Mutproben usw.! Aufgrund eines Besuches von Wikingern vor einigen Jahren, haben sie ihre, damals noch unbedeutend kleine und namenlose, Hafenstadt "Port Vebagk" ausgebaut. Diese befindet sich ganz im Norden der Insel, ist zugleich nördlichste Stadt der Vebagk und etwa 100 Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt.


Karte

Hier die Karte des Kontinents:

Barbar-klein

Link zur größeren Version der Karte.


Siehe auch: Barbaren Wikinger Hochländer Buntmenschen Amazonen Vebagk