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Einleitung

Die "Buntmenschen" werden irrtümlich so von den Barbaren und Wikingern genannt, da diese Art Menschen die unterschiedlichsten Farbtöne an Haaren, Haut usw. aufweisen. Es gibt z. B. den "Stamm der Blauen", bestehend aus Buntmenschen mit blauer Haut- und Haarfarbe in den unterschiedlichsten Facetten von Blau. Die Augenfarben spielen wie auch andere Farben von „kleineren“ Bereichen als die der Haut oder Haare nur noch eine untergeordnete Farbe. Aber auch in dieser Hinsicht gibt es die seltsamsten Varianten.

Eigentlich sind es eher wilde als zivilisierte Menschen, die vor allem im Norden bis Westen des großen Waldes auf dem Barbaren-Kontinent leben. In den tiefen Osten des Waldes drangen sie bislang nicht vor, da dort Unheimliches vor zu gehen scheint und eigenartige Kreaturen leben.


Stämme

Die Stämme dieses Volkes sind sehr unterschiedlich, wie auch ihr Aussehen. Doch auch innerhalb der Stämme ist meist die Einteilung nach Farben nur eine übergeordnete, offensichtlichere Unterscheidung. Im Gegensatz dazu stehen viele weitere Gruppierungen unter diesen Hauptgruppen und viele Stämme leben nicht zusammen, sondern sind unterteilt in Gruppen, die sich auf „Ansammlungen“ im Norden und zum Teil im Westen verteilen. Es gibt auch Einzelgänger, die nur alle paar Tage von anderen angetroffen werden können.

Z. B. sind die „Blauhaarige“ eine Unterteilung des „Stamms der Blauen“, die besonders aus blauhäutigen mit blauen bis dunkelblauen Haaren bestehen. Anderen Buntmenschen gegenüber sind sie zwar aufgeschlossen, doch besondere Beachtung unter ihnen finden meist nur die, mit ebensolchen blauen Haaren wie die ihren.

Die „hellblauhäutigen mit den grünen Haaren“ dagegen sind ein loser Bund von Vagabunden, die nur das tun, was sie wollen. Sie sind meist einzelgängerisch und durchstreifen oftmals ruhelos den Wald, was sie im Verlauf der Jahrhunderte zu guten Spähern machte, die über viele Vorgänge im Wald bescheid wissen.

In dieser Hinsicht werden sie nur noch von den „Braungrünen“ übertroffen. Dieser Bund besteht aus mehreren Stämmen, die die Farben Braun und Grün in sich vereinen. Mit dieser „natürlichen Tarnung“ können sie oft tagelang ungesehen durch den Wald streifen und so organisiert vorgehen, wenn dies erforderlich wird (z. B. um zu jagen oder Fremde fest zu setzen). Da sie nie auf einen Haufen an zu treffen sind, ist die exakte Größe ihrer Stämme nicht bestimmbar. Sie sind auf großer Fläche bis fast nach Osten hin im Wald verteilt und überall scheint einer von ihnen zu lauern, wenn man sie denn überhaupt bemerkt.

Der Stamm der Gelben ist ein recht spiritueller Stamm, der sich sehr für Fremde interessiert und aufgeschlossen jegliches Wissen ansammelt. Sie sind es auch, die am häufigsten Handel mit Barbaren oder Wikingern treiben, welche gelegentlich Expeditionen in den Wald schicken.

Ein kleiner Teil der Gelben hat sich mit Angehörigen anderer Stämme zusammen getan, um „die einzig richtige Religion“ zu finden. Sie leben in den Städten, damit sie möglichst viel Kontakt mit Fremden bekommen. Es ist sozusagen ein sehr wankelmütiger Stamm, deren Mitglieder fast alle unterschiedliche Ansichten darüber haben, wen oder was man anbeten sollte, oder ob man dies überhaupt sollte. Manche von ihnen haben das Lesen und Schreiben gelernt und behandeln Bücher von Fremden wie heilige Reliquien einer neuen Offenbarung von Göttern und heiligen Mächten. Ein einziges Buch kann ihr gemeinschaftliches Weltbild neu ordnen und ihnen neue Götter schenken.

Der Stamm der „Feuerhaare“ ist ein Stamm von Buntmenschen, bei dem relativ oft eine Haarfarbe vorkommt, die eine Mischung aus Rot-, Gelb- und Orangetönen darstellt, was bei Bewegung manchmal wie „brennendes Feuer“ wirken kann. Sie sind geschickte Jäger, jedoch ist ihre Tarnung nicht besonders, wohl auch aufgrund der Haare. Deswegen verstehen sie es wohl auch, mit ihren Bögen Ziele über große Entfernungen hinweg exakt zu treffen.

Dies waren einige Beispiele, die sozusagen nur an der Oberfläche der unterschiedlichsten Gruppen kratzte. Es gibt weitaus mehr Unterteilungen.


Städte

Durch den Einfluss von einigen Pionieren aus Wikingern und Barbaren, die bis zu den Buntmenschen gelangten, wurden im Laufe der Jahre drei Dörfer auf einer großen Lichtung des Waldes gegründet. Sie heißen Kwizk, Minck und Uranaba und werden heutzutage nur noch kaum von Wikingern bereist. Von Barbaren so gut wie gar nicht mehr.

In diesen Städten haben sich die unterschiedlichsten Einzelgänger, Jäger, Händler, Gruppen und Stämme nieder gelassen. Ja, wenn ein Reisender in diese Städte kommt, wird er wahrlich von den vielen Farben überrascht sein. Hier zeigt sich das, was in den Wäldern so eigentlich nicht vorkommt: ein wilder Haufen der unterschiedlichsten Haut- und Haarfarben.

Die Städte selbst könnte man auf dem ersten Blick für eine Ansammlung zerstörter Bauten und Häuser halten. Oder für eine provisorische Erbauung von Behausungen. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch wenige, aus festem Holz errichteten Hütten und Häuser, die mit Hilfe von Barbaren einst entstanden.

Das Volk, das in den Städten lebt, kann man als das fortschrittlichste der Buntmenschen bezeichnen. Immerhin erinnern sie an die Anfänge der modernen Zivilisationen und der Errichtung der ersten Städte. Einen Marktplatz gibt es nicht, aber die Einheimischen sind sehr an Tauschgeschäften mit anderen Völkern interessiert.

Hier sind auch jene Stämme beheimatet, die sich religiösen Riten gleich an die Erforschung neuer Bücher und Gegenstände heran wagen. Selbst ein einfacher Karabinerhaken oder eine Öllampe geben ihnen neue Rätsel auf und erweitern gleichzeitig ihre Kenntnisse und ihr Weltbild.


Leben

Außerhalb der Städte ist das Leben dieses Volkes recht schlicht. Sie leben, sie lieben, sie jagen und sie essen. Dabei sind sie sehr zufrieden mit dem Leben im Wald und helfen sich oft gegenseitig, wenn die Gefahren des Waldes sich gegen sie stellen.

Ihre Kleidung besteht aus tierischen Fellen und Häuten, mit denen sie meist nur ihren Schritt und Hintern bedecken. Selbst schuhartige Kleidung kennen die wenigsten von ihnen, und die, die solcherlei Dinge herstellen, handeln es teuer unter ihresgleichen.

Handelsware sind fast ausschließlich Tiere, Lebensmittel und Dinge, um zu jagen. Ihre Behausungen sind, falls überhaupt vorhanden, sehr schlicht und ähneln einer Ansammlung von dicken Zweigen, die übereinander gelegt oder ineinander gestellt werden. Auch "Baumhäuser" gibt es ab und zu, gelten jedoch als "Luxus" und sind nur für die Ältesten, oder Leuten mit Einfluss, unter ihnen vorbehalten. Dabei werden Baumhäuser nur in großen und kranken, alten oder sonstwie dafür idealen Bäumen "gehauen". Sie sind keine Baumtöter, doch machen sie sich ihre natürliche Umgebung zu eigen.

(wird fortgesetzt)