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Anmerkungen

Mit diesem Artikel habe ich versucht die Hauptwelten meiner Geschichten zu erläutern. Dies gilt gleichzeitig als Ideenstoff für weitere Geschichten und Zusammenhänge.




Die Übergriffe der drei Welten

Jene drei Welten, deren Namen Mar, Erde und Erde2 lauten, haben schon öfter in ihrer Geschichte Gemeinsamkeiten oder Übergriffe von einigen ihrer Bewohner erlebt. Hier soll aufgeklärt werden, welcher Art diese Übergriffe waren (sofern diese bekannt sind und man sie einordnen kann) und außerdem erläutert werden, welcher Art diese Welten sind.


Mar

Mar ist eine mystische Welt voller Wunder, Magie und Götter. Aber auch Dämonen und üble Katastrophen gibt es in ihr hin und wieder. Die Bewohner dieser Welt nennen als ihre Modernste Waffen Stangenwaffen in Form von sehr großen Schwertern oder Äxten, große Schleudern, Katapulte und anderes schweres Belagerungsgerät sowie die Magie, egal ob die Magie von Magiern oder der Götter und deren Anhänger (Kleriker, Paladine, Geweihte und andere).

Die Länder dieser Welt bestehen aus mittelgroßen bis kleinen Kontinenten und sehr großen Inseln bis hin zu kleinen Inselgruppen. Ihre Bewohner sind reichhaltig an Aussehen, Farben und eigene Charakteristika. Für die Bewohner ist die Welt voller Geheimnisse, Wunder und Magie. Ach ja, außerdem ist sie flach, jedoch werden alle paar Jahrzehnte von mutigen Seglern neue Inseln und Kontinente entdeckt. Die so neu erschlossenen Gebiete werden besiedelt, falls sie es nicht schon sind. Falls bereits andere Bewohner in den neuen Gebieten leben, kommt es auf die Entdecker und die Entdeckten an, ob sie friedlich zusammen leben oder Kriege ihren Alltag beherrschen.


Erde

Dies ist die uns bekannte Erde, was wir als „reale Welt“ verstehen, in der es (scheinbar?) keine Magie und seit fast 2000 Jahren keine allzu bekannten oder großen Wunder mehr gibt. Wir schreiben das Jahr 2007 A. D.!


Erde2

Eine Welt, die erstaunlich viele parallelen zu unserer Erde aufweist und deshalb auch unsere Parallelwelt genannt werden kann. Doch sie hat teilweise eine andere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Im Mittelalter waren Dämonen, Hexen, Vampire, Werwölfe, Magier und anderes Allerlei in die Welt gekommen oder in ihr aufgetaucht, was sie insgesamt zu einer düstereren Version unserer Welt werden ließ, wo auch im Jahre 2006 noch vereinzelt solche Mystischen Gestalten hausen oder gar insgeheim und versteckt in wichtigen Gebieten des menschlichen Alltags vorgedrungen sind.

Dagegen sieht die Zukunft, besonders nach dem Jahr 2200, die Besiedlungen anderer Planeten vor und der Handel im Weltraum mit Außerirdischen oder auf anderen Welten lebenden Menschen und irdische Wesen blüht auf. In diesem Zusammenhang stellt man sich die Mondenvampire vor, die in einer großen, geheimen Basis auf dem Mond leben und mit den Artverwandten aber viel kriegerischeren Krenntai (oder Kre´nntai, wie sie sich selbst nennen) regen Handel und Kulturenaustausch betreibt.

Scheinbar ist auf dieser Welt alles das möglich, was in unserer Welt vermutet wurde aber nie große Ausmaße geschweige denn größere Entdeckungen erreicht hat. Demzufolge liegen in unserer Welt auch kaum Beweiße für Magie oder Monster vor, obwohl beide Welten, also die Erde und Erde2 schon des Öfteren durch vereinzelte Wesen und Zwischenfälle Kontakt hatten. Sollten also Wesen von Erde2 sich auf unserer Erde angesiedelt haben, gibt es keinerlei Beweiße, die irgendjemand gesammelt hat. Oder sammeln konnte.

Die Übergriffe

Die Übergriffe finden meist nur zwischen vereinzelte Personen oder Personengruppen statt. Zeit scheint ebenso wie Raum kaum eine Bedeutung zu spielen. Z. B. sind Mitglieder einer Forschungseinrichtung von Erde2 aus dem Jahr 2115 in den wirren des Mittelalters unserer Erde als Randnotiz zur Kenntnis genommen worden für all die Gerüchte und Sorgen der einfachen Bevölkerung, die sich über schlechte Medizin und „dämonisches Hexenwerk“ beschwerten.

Manch einer hat wohl auf einer Welt sein Leben damit verbracht eine Möglichkeit zu finden, eine andere Welt zu erreichen. Ob es ihm dabei letztendlich gelang, ist eine andere Sache. In diesem Falle sollte man auch eher von „Austauschungen“ oder „Weltenwechsel“ reden, als von Übergriffen. Doch die reichhaltigen Möglichkeiten und die bereits geschehenen Kontakte kann man allgemein besser mit dem Begriff „Übergriffe“ umschreiben.

Zwischen Mar und Erde2 scheint es mehr Übergriffe gegeben zu haben als von Mar oder Erde2 zu unserer Erde. Vielleicht ist deshalb die geschichtliche Entwicklung von Erde2 eine andere als die unserer Erde.

Die Vorkommnisse sind meist auch nur vereinzelten Personengruppen bekannt und werden, sofern sie überhaupt bei den Bewohnern bekannt oder beim passieren wahrgenommen werden, als Halluzinationen, Einbildungen, Psychische Belastungen und Traumbilder oder Geist beeinflussende Magie angesehen. Doch wurde erst eine Person, ein Wesen oder gar ein ganzes Volk von der Existenz solcher Übergriffe überzeugt, so scheint es sich einzubürgern, dass man sich aus Angst oder Neugier mit den Fremden oder den anderen Welten beschäftigt. Diese Überzeugung, dass es andere Welten oder Wesen aus Parallelwelten überhaupt gibt, fällt besonders in unserer Welt namens Erde schwer. Es scheint so, als seien die Einwohner der Erde vor neuen Eindrücken, Wahrnehmungen oder erstaunlichen und phänomenalen Begebenheiten immun. Diese Bewohner leben unbeeindruckt weiter, wenn sie des Nachts in einer Ecke einen Werwolf sehen (und davon kommen), denn sie schreiben es der Nichtigkeit zu. Schlechte Wetterbedingungen, Täuschungen, Halluzinationen, Konsum von Alkohol oder Drogen oder vorübergehende geistige Verwirrung sind oft geäußerte Erklärungen hierfür, die dann ganz einfach akzeptiert werden und dazu führen, dass nicht mehr weiter über die seltsamen Geschehnisse gegrübelt wird.

Dagegen neigt die Hälfte der Bewohner von Mar dazu, solche Sachen Schwarzmagiern, Göttern oder Dämonen in die Schuhe zu schieben (die teilweise sogar wirklich der Grund dafür sind, doch meist können Magier oder Dämonen von solchen großen Werken nur träumen).

Ähnlich wie auf unserer Erde werden auch auf Erde2 solche Phänomene nur am Rand wahrgenommen und nicht mehr viel darüber nachgedacht. Doch aus anderen Gründen, denn was macht schon ein weiteres Wunder oder ein weiterer Dämon aus einer anderen Welt, wenn es eh schon hunderte solcher Vorfälle gibt? In der Vergangenheit ist Erde2 schon so oft am Rand eines totalen Chaos (und manchmal dadurch auch einer Beinahe-Vernichtung) gewesen, dass es vor allem gilt, Ruhe zu bewahren und bei schlimmen Verletzungen oder Vorfällen zuerst die Ärzte aufzusuchen und danach die speziell dafür eingerichtete Organisationen und Behörden einzuschalten (ja, eine Art Sammelstelle für außergewöhnliche Meldungen, die tatsächlich von Behörden untersucht werden). Die machen das schon.

Es soll sogar Bürger auf Erde2 geben, die einen Werwolf freundlich begrüßen und es als Teil eines Schauspiels verstehen, anstatt wie auf unserer Erde bei erwähntem Werwolf einfach vorbei zu gehen und von „schlechtem Wetter“ zu reden.


Beispiele für bekannte (aber geheim gehaltene bzw. nicht als solches verstandene) Übergriffe auf unserer bekannten Erde

Erdenjahr / -zeit Ort Art des Übergriffs
9600 J. vor Christus  ? Es gibt Überlieferungen, dass kurzzeitig eine komplette Insel aus einer anderen Welt auftauchte, nur um fast hundert Jahre später wieder zu verschwinden. Diese Überlieferungen klingen ähnlich wie die Sagen um Atlantis, sollen sich jedoch nicht um Atlantis selbst gedreht haben.
1700 J. vor Christus Babylon Im Babylon, dass viele Völker beheimatete, soll es auch Völker gegeben haben, die Götter angebetet haben, die fast täglich kleinere Wunder vollbrachten. In dem Zusammenhang wird auch von Wunderheilern oder plötzlichem Wohlstand einiger Familien gesprochen.
Etwa 1. Jahrhundert Östliches Europa Ein Mann soll eines Nachts darüber geklagt haben, gewaltige Metallpfeile am Himmel fliegen gesehen zu haben und dass weite Teile des Landes verwüstet und durch pilzartige Wolken verdeckt waren. Er wunderte sich darüber, dass sein Dorf noch lebte und die Menschen wohlauf sind. Er hatte schwere Verbrennungen verschiedenster Ausmaße aller Grade am Körper und verstarb fast eine Stunde später unter heftigen Schmerzen.
333 Irland Auf der Irischen Insel soll es einen sehr mächtigen Magier gegeben haben, der gemeinhin nur als Druide bezeichnet wurde. Er war etwa ein Jahr zugegen, bis er aus mysteriösen Gründen spurlos verschwand.
6. Jahrhundert England In der Zeit, wo angeblich Artus gelebt haben soll, soll es wieder einen mächtigen Magier gegeben haben, der Stonehenge angeblich dazu benutzte um „dunkle Rituale“ ab zu halten. Außerdem soll er ein Wunderheiler gewesen sein (noch eine Spur eines Wunderheilers). Könnte dies im Zusammenhang mit Merlin gestanden haben?
630-700 England Dämonen sollen angeblich aus einem Loch gekrochen sein, das in der Mitte von Stonehenge entstand. Es folgen Anarchie und Chaos in weiten Teilen Großbritanniens, deren Spuren teilweise bis zum Ende des 7. Jahrhunderts in Europa verfolgt werden konnten.
13. Jahrhundert Europa In der Zeit als die Inquisition in Kreuzzügen ihr „heiliges Werk“ verrichtete, soll es vermehrt zu Begegnungen mit Weltfremden (und laut christlicher Kirche allesamt ketzerischer) Gläubiger gegeben haben, die nicht näher bekannte (natürlich allesamt dunkle, Unheil verkündende) Götter anbeteten. Außerdem sollen in dieser Zeit Schwarzmagier und besonders Schwarzmagierinnen gegeben haben, die vereinzelt auftraten und große Schäden an Menschen und Länder vollbracht haben sollen. Könnte dies im Zusammenhang stehen mit zukünftigen Hexenverfolgungen?
18. Jahrhundert Europa Vereinzelte Zwischenfälle, Begegnungen und Augenzeugenberichten konnte entnommen werden, dass es Blutsaugende Geschöpfe, eben Vampire, gab. Etliche Vampirhysterien breiteten sich in Europa aus. Moderne Forscher meinen, die Tollwutopfer könnten damals als Vampire oder Werwölfe angesehen worden sein, da es ähnliche Verhaltensmuster gäbe und oftmals Tollwut von Wölfen übertragen wurden. Doch die Berichte ließen an Magie und übernatürliche Wesen schließen, die nichts mit Vampiren gemein haben. Sind dies Besucher aus den beiden anderen Welten gewesen, wo es nachweislich echte Vampire gab und gibt?
19. Jahrhundert USA Waffen und Magie. Ein Mann, der sich selbst „freier Mann“ nannte (er war eher Vogelfrei), soll in Amerika nicht nur heldenhaft gut geschossen haben, nein, er soll auch aus einem Revolver 10 Schüsse abgegeben haben (zur Info: Revolver konnten nur sechs Schüsse laden). Außerdem soll er seine Waffen (er trug immer mindestens zwei) als Flammenwerfer oder Blitzschleuder benutzt haben. Ammenmärchen oder erneuter Besuch aus einer anderen Welt?
1928 Chicago, USA Angeblich soll ein Magier kurzzeitig im Dienste von Verbrecherbanden gestanden haben. Kurzzeitig hat er gegen sie gekämpft, dann für sie und am Ende scheint er sie auch teilweise gegeneinander ausgespielt zu haben. Oder waren es mehr Magier?
1930er Jahre London, England Ein „Schwertsammler“ soll angeblich in London und Umgebung sein Unwesen getrieben haben. Köpfe sind im wahrsten Sinne des Wortes gerollt und diese Gegebenheiten sollen auch mit einem gewissen Hochländer aus Mar im Zusammenhang gestanden haben, der teilweise auch magische Kräfte oder Gegenstände besaß.
1960er Jahre USA In den unruhigen Zeiten der Hippiebewegungen soll es eine Wunderheilerin gegeben haben, die auch schwere Wunden in kurzer Zeit vollständig heilen konnte. Die Gerüchte um sie wurden jedoch gemeinhin dem leichtfertigen Umgang mit Drogen und den daraus resultierenden Halluzinationen und Hirngespinste in die Schuhe geschoben.
1970er Jahre Vietnam Einige Amerikaner scheinen seltsame Wesen und grauenvolle Dämonen in Vietnam gesehen haben. Auch dies wurde der menschlichen Phantasie zugeschrieben, die in Stresssituationen und bei Überreizung der Sinne gekoppelt mit Schmerz zu wahrhaft grauenvoller Wahrnehmungen imstande sei. Oder hatten die Vietkongs wirklich dämonische Hilfe?
1995 Polen Mitten auf der Autobahn in Polen wurde an einem regnerischen Tag eine Kutsche mit Kriegern gesichtet, die einiges an Waffen dabei hatten. Kurzzeitig gab es eine Art Schlacht mit den Fremden (Menschen wurden durch Äxte und Schwerter abgemetzelt, Autos zerbeult, zerschlagen und zerstört). Die Fremden sollen dann angeblich von der Autobahn geflüchtet sein und wurden nie wieder gesehen. Allgemein hieß es, eine Massenkarambolage mit einigen Toten durch schlechtes Wetter.


--Zothos 20:00, 19. Jan 2007 (CET)