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Einleitung

In der Geschichte von Mar gab es haufenweise Kämpfe von Drachen gegen Drachen, Helden gegen Drachen, Drachen gegen Dämonen oder dergleichen. Und einige dieser anfangs vereinzelten Kämpfe führten zu Kriege, da sich eine Seite erhoben hatte und gegen die andere Seite eine Streitmacht aufstellte und aufmarschierte. Oftmals vermischten sich die Grenzen von Gut und Böse im Verlauf der Ereignisse.

Gerade deswegen sollte es bekannt gemacht werden, dass es nicht nur böse oder nicht nur gute Drachen gibt. Jeder einzelne von ihnen handelt mit eigenen Zielen. Und um diese zu erreichen, bewirkt manch einer viel Gutes oder aber viel Böses. Von der Zahl der unterschiedlichsten Gruppierungen ganz zu schweigen.

Hier soll nun ein kleiner Überblick über bekannte Drachenkriege folgen.


Die Kriege

Drachen gegen Drachen

Vor Jahrtausenden, als die Zeitalter aller Menschen, Elfen und Zwerge noch relativ jung oder neu warwn, gab es bereits zahlreiche Drachenclans und -Gruppen auf dem größten Kontinenten von Mar. Fast alle strebten vor allem eins an: Macht.

Es ging über die Herrschaft der Welt und sie wollten Gebiete, Länder, ja sogar ganze Kontinente nach ihrem Gusto aufteilen. Doch die unterschiedlichsten Ansichten und Ansprüche säten Hass und Zwietracht unter die Drachen. Die Fronten verhärteten sich und sie zogen in den Krieg gegeneinander. Nur einige wenige Gruppen oder Gemeinschaften blieben neutral und verbargen sich.

Im Verlaufe der vielen, langen Kriege bildeten sich immer wieder unterschiedliche Allianzen. Vor allem auf dem größten Kontinenten im Westen von Mar wurden zahlreiche Schlachten geschlagen. Aus diesem Grunde wurde der Kontinent auch als Drachenkontinent berühmt-berüchtigt. Noch heute gibt es zahlreiche uralte Ruinen und kleinere Fundstücke, die aus den Überresten von Drachen oder deren Besitz oder Fähigkeiten entstanden. Außerdem sollen einige seltsame und magische Phänomene der Welt in den zum Teil magisch geführten Kriegen entstanden sein.

Es gab öfters Pausen zwischen den Schlachten und Kriegen. Trotzdem sorgten sie selbst dafür, dass sie ihre einst blühende Vergangenheit, in der es eine riesige Zivilisation der Drachen gab, hinter sich ließen. Sie verstümmelten Wesen ihrer Art, verwandelten andere oder töteten sich einfach nur. Gebiete und ganze Länder wurden durch Magie und Kämpfe verwüstet oder "umgewandelt" in andere Gebiete.

Als ihre Anzahl schließlich relativ gering war, verbarg sich ein jeder von ihnen in ein anderes Berggebiet um sich vor der eigenen Art zu verstecken. Vor allem der Norden des größten Kontinents, dessen Landschaft voll der prächtigsten Berge, Bergkämme und Hügel war, wurde von ihnen in Beschlag genommen. Sie leckten ihre Wunden. Vereinzelt wurden Waffenstillstände geschlossen.

Nur einige Drachen strebten noch immer totale Herrschaft an und suchten, voller Hass, nach anderen. Das waren die übelsten ihrer Sorte, wahrhaft boshafte Wesen. Ihnen standen alsbald einige entgegen, die zu Helden unter den Drachen wurden.

Im Großen und Ganzen jedoch waren im weiteren Verlauf der Jahrtausende die eigentlichen Kriege nicht sehr von Belang und die Kämpfe relativ gering.


Der Clan der Arinsgords und die Drachen

Ca. 2.000 Jahren vor Neuzeit gelang es den Begründern eines neuen Reiches, nämlich Zwerge aus dem Clan der Arinsgords, zahlreiche Drachen zu erlegen. Sie achtete jedoch nicht darauf, ob der jeweilige Drache, den sie fanden, gut oder böse war. Sie wollten am liebsten alle Drachen vom Angesicht der Erde vertilgen. Oftmals wussten sie sogar nicht einmal, dass es überhaupt gute Drachen gab.

Als bereits hunderte von Drachen abgeschlachtet wurden, formierten sich diese gegen den Zwergenclan und ihre Helfer. Ein grausiger Krieg tobte jahrelang, den keine Seite voll und ganz gewinnen konnte. Doch vor allem die Zahl der Clanmitglieder schwand im Verlaufe der Ereignisse. Dies war der Hauptgrund, warum die Zwerge sich bald vom aktiven Geschehen heraus hielten. Als dann endlich die Drachen mehr oder minder „in Ruhe“ gelassen wurden, leckten die Drachen erneut ihre Wunden und verzogen sich in den Untergrund der Berge und in tiefe Höhlen, wo sie ihre Horte mit den Gegenständen gefallener Helden anhäuften.


Kaiserreich Arinsgord

Etwa 993 vor Neuzeit: Das Kaiserreich Arinsgord, dass vor allem aus den Bemühungen von Zwergen in den Grundsätzen gebildet und von Menschen organisiert und regiert wurde, startete einige Missionen zur Aufklärung, um Drachen zu finden. Sie wollten an den Echsenwesen neue Waffen und Magie testen.

Da Platzte den Drachen den Kragen. Was kostete es, dieses Reich der Zweibeiner los zu werden? Die Drachen formierten sich wieder Erwarten recht schnell und metzelten regelrecht die zweibeinigen Invasoren nieder. Auch Hilfstrupps des Kaiserreiches konnten daran nicht viel ändern.

Die Echsenwesen zogen nach Süden und griffen die Zwerge, Elfen, Menschen und weitere Völker in deren eigenem Land an. Sie wollten ihnen eine bittere Lektion lehren, damit diese endlich einsahen, dass sie nicht gegen die Drachen obsiegen konnten. Doch auch die Drachen mussten herbe Verluste einstecken. Dies war ein weiterer Krieg, der etwa 20 Monate lang tobte. Die Zweibeiner hatten zwar viel über die Zweibeiner dazugelernt, doch dennoch mussten sie die höheren Verluste hinnehmen. Im Jahre 941 wurde der Krieg beendet, denn fast keiner aus dem Kaiserreich Arinsgord konnte mehr kämpfen und selbst die Drachen wurden des kämpfens müde.

Kaum einer registrierte, dass Magier bereits Rituale und Zauber entwickelten, um Dämonen gegen die Drachen zu benutzen.


Dämonen

Etwa 950 Jahre vor Neuzeit begannen "Helden" unter den Dämonen, angeblich auf die Welt gerufen von Magiern, die Drachen ausfindig zu machen um sie entweder zu manipulieren, auf ihre Seite zu ziehen oder zu töten. Schleichend und im Verborgenen kamen dunkle Gestalten über das Land. Die Drachen wurden so erneut in einen Krieg hinein gezogen.


Chaotische Kriege

Der Höhepunkt verschiedenster Kämpfe führten zu einem wahren Chaos mitten auf dem Drachenkontinent (auch der größte Kontinent Mars genannt): Titanen kämpften gegen Drachen, Menschen, Zwerge und Elfen, die wiederum untereinander kämpften. Drachen hatten schon vor einigen Jahren damit begonnen, sowohl offen als auch verdeckt gegen Dämonen vor zu gehen.

Die Dämonen nutzten dieses heillose Durcheinander der Armeen und Allianzen für ihre Zwecke und streuten Zwietracht unter die Völker. Alsbald mussten sich die Drachen unter diesen Vorraussetzungen geschlagen geben. Sie kämpften verbittert dafür, zumindest nach Norden fliehen zu können. Sollten sich die anderen Völker doch gegenseitig ausrotten. Sie hatten genug und ihre Zahl war bereits sehr gering gemessen an den Glanzzeiten ihres Daseins.

Einige Menschen begannen ihren Irrtum ein zu sehen und verhandelten mit einigen guten Drachen. Es wurden Nichtangriffspakte und Pakte zur gemeinsamen Bekämpfung der Dämonen beschlossen. Dabei kamen auch Halblinge hinzu und wurden teil des Paktes. Während einige Echsenwesen nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht waren und sich verzogen, willigten andere Drachen ein und halfen den Menschen die Suppe, die diese Zweibeiner sich wohl vor allem selbst einbrockten, aus zu löffeln.

Die Titanen unterdessen, die die selbsternannten Todfeinde der Drachen waren, da sie den Drachenkontinent eines Tages selbst beherrschen wollten, zogen sich wie feige Hunde zurück und überließen das Chaos den anderen. Sie wollten plötzlich nichts mehr wissen vom Kampf gegen Drachen oder gegen andere Völker. Und teilweise war es sogar gut so, denn wenn sich die Titanen aus den Geschehnissen heraus hielten, konnte man wenigstens darauf bauen, dass sie auch keine Drachen mehr töteten.

Etwa dann um 400 vor NZ (=Neuzeit) war es endlich geschafft: die Dämonen waren besiegt und die wieder erstarkten Drachenarmeen konnten endlich in Frieden leben. Seit der Zeit gab es, wenn überhaupt, nur noch vereinzelt einige Kämpfe gegen selbsternannte Helden.