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Dank einer neuen Gefahr von Dämonen im Kaiserreich Arinsgord, die sich bereits in kleineren Kämpfen gegen Helden behaupten konnte, erstarkte ein neuer Glaube in einem Paladin namens Rhaal Maarkan. Dieser sah die Zeit gekommen, für ein neues Reich zu Sorgen, denn der Gott des Lichts gab ihm Zeichen und schickte ihn an, Dämonen zu bekämpfen. Doch einige Gesetzesvertreter und Adelige des Kaiserreiches waren gegen ihn und seine Methoden. "Man hätte eine eventuelle Gefahr durch Dämonen ganz gut im Griff", behauptete man gemeinhin, zu Rhaals Leidwesen.

Da Rhaal ein erfahrener Held mit vielen Anhängern und Getreuen an seiner Seite war, ging er in die Offensive über. Wer nicht im Kampf gegen Dämonen sofort Initiative ergriff, war vielleicht mit ihnen verbündet, schlussfolgerte er und machte mobil gegen das alt eingesessene Kaiserreich. Ein neues Reich namens "das Imperium des Rhaal Maarkan" entstand. Wer sich dem Imperium im Kampf gegen das Böse nicht anschloss, wurde als Feind betrachtet. Eine Reihe von Städten und Dörfern wurden so vom Imperium einverleibt. Nur die Kapitulation und damit die Einsicht, etwas zu unternehmen, ersparte vielen Bürgern und Machtinhabern dieser Städte den sicheren Tod. Alles wurde als Zeichen eines neuen Reiches, das gegen das Böse mobil machte, in goldenen Farben und Gewändern umgekleidet. Waffen und andere Ausrüstung wurden an fast jeden verteilt, der aktiv mitmachen wollte. Grundausbildungen in Militärwesen, Magie und anderen Bereichen wurden auf die Beine gestellt. Doch das Kaiserreich reagierte, wenn auch spät, mit einer Kriegserklärung gegen das Imperium, das es ja eigentlich nicht gab, da alle Besitztümer aus dem Kaiserreich kamen.

Bis Ende des Jahres 3 NZ dauerten die Schlachten zwischen dem Imperium und dem Kaiserreich an. In dem Kreuzfeuer wurde auch das Kohrasreich halb zerstört.