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Donnerstag 12.12.2013 - Dungeonslayers

Die Charaktere (neu von den Spielern erstellt) wurden aus ihrem bisherigen Leben gerissen und kamen vor einem unbekannten Laden an. Über der Eingangstür stand auf einem großen Schild das schlichte Wort "Wünsche".

Die Anwesenden waren äußerst "bunt gemischt" zu nennen. Es gab einen Soldaten namens John, der im Jahre 2282 in Mittland für eine neue Art Deutschland kämpfte (gegen Schwarzbielefeld) und zuletzt mit seinem Trupp in einen Panzer saß, der auseinander genommen wurde.

Dann gab es einen Zauberer aus den freien Landen namens Ragnar, der volltrunken mit einer neu erfundenen Zauberformel experimentierte. Irgendwas ging schief, also war er nun hier...

Die elfische Späherin Lykan dagegen kam von einer zerstrittenen Welt der Elfen. Es war eine Welt voller Umbrüche, da sie und einige andere dafür gesorgt hatten, dass die Elfen mal "über den Tellerrand" schauten und auch andere Kulturen zu sich einladen sollten (oder zumindest diese besuchen sollten). Kriege würden die riesigen Elfenlande erschüttern, ihre Clans und Familien aufspalten.

Rick Andersen dagegen kam aus Amerika, dass "voll vercybert", wie er sich ausdrückte, war. Da wurden maschinenteile in den eigenen Körper integriert. Er hatte sogar einen metallenen Arm mit "fleischlichem Überzug"!

Ferdinand war ein Schwarzmagier, der erst am Anfang seiner Karriere stand und Ruhm sammeln wollte. Auch er kam aus den freien Landen. Da einige in seiner Heimat die Magie, die er erforschte als "feindlich" betrachteten, wollte er hinaus in die Welt (also nix wie weg)...

Zu guter Letzt war da noch Spot, eine elfische Späherin aus einem kargen, gebeuteltem Land, in dem einstmals ein stolzes Elfenvolk residierte. Doch die Welt war seit Jahrzehnten und Jahrhunderten durch Kriege und Katastrophen erschüttert. Das Überleben in der Wildnis war halsbrecherisch und alle Städte zerstört. Es gab nur Dörfer, wo man einander jedoch ums Leben trachtete. Sowas wie "gut erhaltene Kleidung" kannte sie nicht. Dementsprechend war sie über den vermeintlichen "Reichtum" der anderen erstaunt, da deren Zeugs nicht endlos oft geflickt war und sie teilweise sehr viel Besitz ihr eigen nennen konnten.

Sie alle standen vor diesem seltsamen Laden, ohne sich erklären zu können, wie und warum.

Nach kurzer "Begrüßung" der Leute untereinander, wobei Worte flogen wie "Wer seid ihr?" "Was soll das hier?" "Welch fauler Zauber?", ging man in den Laden hinein.

Drinnen stand, hinter allerlei Gänge voller Gerümpel und Waren, ein runder Tisch. Am Tisch stand eine dunkelhaarige Japanerin, die die Leute namentlich begrüßte (!!!) und bat, Platz zu nehmen.

Was nun folgte, war eine kurze Zusammenfassung, warum jeder einzelne sein bisheriges Leben aufgeben bzw. weg wollte/musste. Doch dafür mussten sie ihren persönlich wertvollsten Besitz hergeben.

Die Opfergaben: Ricks Arm, der aus Cyberware bestand und eine Schnellfeuerwaffe enthielt, wurde "entfernt". John musste seinen gepanzerten Anzug hergeben. Ragnars nimmervoller Rucksack wurde abgenommen. Lykans Bogen, das einzig halbwegs wertvolle was sie noch besaß, wurde von ihr "gespendet". Ferdinand gab seinen Kampfstab ab und Spot lies sich ihr "Bestimmungsbuch" über Flora und Fauna (ein Familienerbstück voller Randnotizen und Ergänzungen) abnehmen.

Sie gelangten dann, ohne viel Umschweife, in eine andere Welt oder Dimension. Dort froren sie ziemlich, da sie mitten in einer Winterlandschaft am Rande eines Gebirges auftauchten. Kurz darauf kam ein Gnom auf einem Winterwolf angeritten. Angeblich ein Flüchtling. Sein Gnomenfreund sei in der Hand eines Ogers, der sie auf dem Weg zu einem Dorf hier am Rande des Gebirges überfallen hatte.

Nach reichlicher Überlegung (bzw. Diskussion) einigten sich die Charaktere darauf, ihm zu helfen.

Als erstes wurde der Ort des Überfalls inspiziert. Dort machte sich die Gruppe an den Resten von zahlreichen Äpfeln und Süßigkeiten zu schaffen. Sehr zum Verdruss des Gnoms, der erzählte dass diese Dinge für die Kinder des Dorfes gedacht waren. Das störte die Beteiligten jedoch nicht. Und weil es eben kalt war, machten sie sich über die Reste des Wagens her und entfachten ein kleines, kontrolliertes Lagerfeuer. Währenddessen ging Lykan mit den Gnom den Rest der Strecke bis zu einer vermutlichen Ogerhöhle. Sie erkundete erst die Umgebung, um danach zu den anderen zurück zu gehen. Gemeinsam machte man sich daran, die Höhle vom Oger und den anderen Gnom zu befreien...

Es galt zunächst einige Fledermäuse und eine Falle zu überwinden. Das gelang recht gut. Als man dann jedoch den Oger durch diese Falle locken wollte, löste Ragnar die Steinlawine aus und wurde darunter begraben. Zum Glück lebte er noch. Jetzt musten die restlichen Spieler jedoch verhinndern, dass der Oger zu seiner Gnomenmahlzeit noch einen Zauberer hinzufügte. Ein heftiger, langer Kampf entbrannte. Am Ende war der Oger besiegt und die Gruppe pfiff aus allen Löchern (einige schon dem Tode nahe).

Aber man hatte es überlebt und auf gings zum feiern ins Dorf...

Donnerstag, 28.11.2013 - John Sinclair Abenteuerspiel

Die Charaktere hatten zur Zeit wenig Arbeit. Alle Welt war momentan am erforschen von Möglichkeiten, wie Vanilla Corp in gewisse Dinge verstrickt war und wie man deren Computernetze hacken konnte, um an Infos heran zu kommen.

Also surfte die Gruppe etwas im Internet und suchte nach mysteriösen Gegebenheiten. Nach einiger Zeit fanden sie einen Fall: ein Hund, der schon tot und begraben war, entstieg seinem Grab und saugte Blut von Menschen in der Umgebung. Der Hund wurde erschossen, doch die Ursache wurde nicht geklärt.

Alsbald reiste die Gruppe in das kleine Dörfchen, das Schauplatz des Vorfalls war. Sie vermuteten einen jungen Vampir, der den Hund als Versuchsobjekt missbrauchte. Tatsächlich fanden sie ihn recht schnell. Er hatte sich in einer Burgruine verschanzt.

Nach einem kurzen Kampf war der Vampir besiegt. Die Gruppe blieb jedoch noch in dem Dörfchen, um weitere Mysteriöse Vorfälle abzuwarten, bevor sie weg waren. Da geschah es, dass in derselben Nacht noch weitere Dinge sich ereigneten. Aus einem LKW, der von einem Fernfahrer auf dem Parkplatz eines Landhotels abgestellt wurde, entkamen merkwürdige Spinnenwesen. Sie umklammerten die Gesichter ihrer Opfer. Die Opfer, zuvor wie komatös, wachten Stunden später auf und hatten außerordentlichen Hunger. Noch während sie die Vorräte wie Dreschmaschinen in sich rein spachtelten, bewegte sich ein Fremdwesen in deren Bauch. Kurz darauf rammte sich das alienhafte Wesen durch die Bauchdecke und entkam. Zurück blieben die nun tote Opfer und deren geschockten Angehörige.

Die Spieler sahen sich den LKW mit dem Fernfahrer gemeinsam an und entdeckten einen silbernen Behälter auf der Laderampe. Er sah aus wie die ominösen Artefakte, die in den Filialen von Vanilla Corp aufgetaucht sind. Es pulsierte von unten nach oben in einem roten Licht. Der Fernfahrer wurde Opfer eines Gesichtsumklammerers und starb, als eine Spielerin versuchte, das Ding vom Gesicht mit einer Waffe runter zu schießen. Allerdings nicht, weil sie nicht vorsichtig genug schoss, sondern weil das Blut diese Biester aus Säure zu sein schien. Ein anderes Biest wurde noch im Sprung erschossen.

Der LKW wurde erstmal stehen gelassen und die anderen Biester gesucht. Man fand einige Spuren, aber auch Fußabdrücke eines "Soldaten" oder sowas in der Art. Nachdem ein echsenartiges Raubtier mit verlängerten Kopf gefunden und besiegt wurde, explodierte in der Ferne ein Haus. Die Gruppe untersuchte den an der tiefsten Stelle drei Meter tiefen Krater und suchte nach Spuren. Sie fanden erneut welche, von einigen Viechern und wieder die von dem Soldaten.

Als sie den Spuren folgten, kamen sie an ein Leichenhaus, aus dem eine Art Soldat mit Rastalocken heraus kam. Er drückte einen Knopf und Feuer flammte im Keller auf. Dann war er auf einmal verschwunden, wie unsichtbar.

Einige Folgten der verdächtigen Person und andere suchten im Keller der Leichenhalle, was da brannte. Sie fanden kleine, frisch gelegte Eier, die dort verbrannten. Wahrscheinlich von den seltsamen Biestern.

Draußen, der Morgen graute bereits, kämpfte die andere Hälfte des Teams gegen ein Übergroßes dieser horrorhaften Bestien. Der Pater der Gruppe besiegte es mit seinem geweihten Kreuz. Der Rastalocken-Typ kam danach auf ihn zu und meinte: "Das war schlimmste und größte der Bestien. Viel Ehre hast du deinem Namen und deiner Familie gemacht! Du bist großer Krieger.". Er antwortete darauf nur: "ich bin Priester!" Der Andere verschwand, bevor er irgendwie aufgehalten werden konnte.

Nachdem die Gruppe einige anderen Viecher besiegt hatte, ging sie zurück zum LKW. Dort angekommen sah man den Soldaten, wie er aus dem LKW stieg und an seinem Armband einen Knopf drückte. Ein kegelförmiges Licht strahlte von oben auf die Mitte des Lastwagens, dessen Mitte brach auf und das metallene, silberne Artefakt schwebte im Licht nach oben. Eine Spielerin schoss auf das Artefakt, dass daraufhin anders pulsierte, von innen nach außen. Der Rastalockenmann tippte erschrocken auf seinm Armband, damit sich das Objekt wieder nach unten senkte und rannte fast gleichzeitig so schnell wie er konnte (bevor er wieder unsichtbar wurde).

Die Gruppe kombinierte folgenschnell und rannte ebenfalls weg, bevor eine riesige Explosion sie zu Boden riss. Der Parkplatz war verschwunden, das Hotel und einige anderen Häuser halb zerstört und ein Krater von fünf Meter Tiefe verblieb an der Stelle, wo zuvor der LKW noch stand.

In der Ferne schien der Soldat in sein fliegendes Gefährt einzusteigen und fort zu fliegen. Die Spieler taten alles, um den Überlebenden des Dorfes zu helfen und suchte noch Tage danach nach irgendwelche mysteriösen Gegebenheiten. Mit Smartphone wurden zahlreiche Bilder geschossen und zusammen mit zuvor gemachten Bildern zu Scotland Yard gesendet. Eine Quarantäne war zur Sicherheit von Scotland Yard um das Dorf errichtet worden, die nach einiger Zeit aufgelöst wurde. Auch durch die Beratung der Spieler. Das Artefakt war ursprünglich von einer Firma gekauft worden, die Restbestände von Vanilla Corp. übernommen hatte. Deswegen war der Fahrer auch unterwegs. Erneut also mysteriöses, in dem diese Firma verstrickt war...

Donnerstag, 14.11.2013 - John Sinclair Abenteuerspiel

Am 14. November 2013 haben wir nicht das erste Mal für dieses Jahr in der Mühle gespielt, aber das erste Mal wieder nach einer "Baby-Pause" als offizieller Rollenspieler-Treff in der Mühle in Bad Kreuznach.

Als Spielsystem hatten wir das John Sinclair Abenteuerspiel. Diese hatten wir in der Vergangenheit öfter gespielt. Die Kampagne ist eine von mir erfundene Kampagne, in denen es um die Machenschaften einer Firma namens Vanilla Corp. geht. Diese ist wiederum eine Tocherfirma von Rainshield Inc.! ;-)

Die Spieler fanden heraus, dass nun auch in Berlin eine Niederlassung von Vanilla Corp. zum erliegen kam. Da dies zuvor schon ähnlich in London und Russland geschah, reagierte man bereits innerhalb der ersten Stunden und schaltete die Geisterjäger aus London ein, die bereits Erfahrung mit einem solchen Vorfall hatten.

Die Gruppe kam an, man bekam durch örtliche Polizei neueste Infos (die kaum vorhanden waren) mitgeteilt und das Tor aufgesprengt. Danach knackte man die Technik der Haupttür und kam hinein. Innen bot sich zunächst ein harmloses Bild. Als wären alle Mitarbeiter einfach nach der Arbeit nach Hause und nicht mehr wieder gekommen. Alles sauber, alles einwandfrei verlassen. Ohne Anzeichen von Flucht oder Kampf. Weiter unten (1. UG) sah man, dass etwas gefeiert wurde. Sekt stand in vielen Gläsern noch voll oder halbvoll in einem Konferenzraum.

Weiter hinten an der Fluchttreppe zum 2. UG war auch schon die erste Person zu hören. Die Spieler kamen gerade rechtzeitig um zu sehen, dass eine Frau auf der Treppe ihren letzten Atemzug getan hatte. Ein Sektglas lag zerbrochen neben ihr. Leichen lagen von nun an auf sämtlichen Gängen.

Die Gruppe tötete einige Zombies und füllte die Köpfe der Toten sicherheitshalber mit geweihten Silberkugeln, bevor sie einem Wachmann begegneten. Er berichtete kurz, soweit es ihm möglich war (nachdem die Spieler ihn davon abhalten konnten, in seinem Wahn sie zu töten). Nachdem die Gruppe ihm anbot, dass er flüchtete während sie weiter gingen (der Weg nach draußen wäre frei) fackelte er auch nicht lange. Er verschwand so schnell er konnte. Ein Spieler rief kurz die Polizei an und berichtete, dass ein Überlebender raus kam, damit es keine Querelen gab.

Alsbald fanden sie eine Mumie, die sich diese Firma als Stützpunkt für weitere Aktionen aufbauen wollte und die Zombies befahl. Nachdem die Gruppe diese in einem heftigen Kampf tötete, fanden sie ein weiteres Artefakt im untersten Geschoss. Eine ovale, silberne Hülle voller merkwürdigen Gravierungen und Inschriften. Nur solche Symbole wie „Jagd“ und „Kampf“ konnten in der Eile übersetzt werden. Außerdem sahen sie erneut das Bild einer Rasse mit Rastalocken und seltsamer Mundpartie. Wer steckte dahinter? Hatte Vanilla Corp. Wirklich, wie es schien, zu einer Firmenfeier ein außergewöhnliches und tödliches Geschenk in die Filiale nach Berlin geschickt?

Fortsetzung folgt… oder?