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Die Geschichte des Urvolkes (oder wie sich Barbaren und Wikinger entwickelten)

Hier wird die Vergangenheit der Wikinger und Barbaren geschildert, ab dem Zeitpunkt als sie sich vom gemeinsamen Urvolk zu trennen begannen. Die Angabe von "v. NZ" bedeutet dabei "vor Neuzeit". Der Begriff der Neuzeit wurde durch alle Völker vor 3 Jahren gefasst. Damit erreichte man eine einheitliche Gestaltung der Kalendarien, für alle Völker verbindlich. Wir haben also momentan das Jahr 3 der Neuzeit, abgekürzt: 3 NZ.


Jahr Ereignis
3286 v. NZ Ein Mann aus dem Urvolk namens Goradd, eine Art Söldner, wird durch seine Taten berühmt und berüchtigt. Er nimmt das Leben als persönliche Herausforderung und stellt sich jedem in den Weg, der ihm feindlich gesinnt ist. Er geht erstaunlich gut mit zwei Handäxten um, mit denen er all jene verstümmelt und umbringt, die ihn beleidigen oder zu einem Kampf heraus fordern. Sowohl seine Reaktionen als auch seine Stärke werden als brutal bezeichnet und scheinen übermenschlich. Er verkündet das Wort eines „Überwesens“ (eines Gottes) namens Barbarion.

Besonders nach der „Nacht des zwei Äxte schwingenden Goradd“ (oder „Nacht des jeden verstümmelnden Goradd“) bilden sich erste Anzeichen für eine Trennung des Urvolkes. Eine Hälfte kämpft verbissen gegen alle, die sie beleidigen, herausfordern oder ihrer Meinung nach zu dumm dafür sind, am Leben gelassen zu dürfen. Zumeist bis zum Tod. Die andere Hälfte versucht weiterhin in Frieden zu leben und hält sich aus den Kämpfen fern. Zunächst jedenfalls. Die Spaltung des Urvolkes beginnt.

(Anmerkung: der Begriff des Barbaren oder der Barbarei war damals nicht bekannt und wurde erst im Verlauf der Geschichte durch die Taten der Anhänger Barbarions geprägt)

3285 v. NZ Der erste große Krieg der beiden noch namenlosen Völkern. Auf der einen Seite Goradd und seine Anhänger, auf der anderen Seite diejenigen, die ihm und seinem Gefolge eine Lektion erteilen wollen. Zunächst versuchen letztere ihren Gegnern noch mit friedlichen Absichten und mit Erklärungen entgegen zu kommen.

Goradd hört jedoch nur auf Gewalt, also bekommen er und seine Anhänger sie zu spüren, meint Gerdo Wikens und führt die Gegenseite an. Goradd bekommt jedoch immer mehr Anhänger auf seine Seite, da viele mit dem Gott Barbarion ein Ziel oder Sinn im Leben sehen. Goradd erzählt auch von „überirdischen Träumen“ und Botschaften, die er von Barbarion persönlich erhält. Aufgrund seiner Unbesiegbarkeit erklärt er sich zum besten aller Kämpfer und zum Hochgeweihten Barbarions.

3284 v. NZ Das Unglaubliche passiert: Goradd wird von Gerdo umgebracht. Zunächst erstaunt, dann jedoch voller Rache, stürzen sich Goradds Anhänger auf Gerdo und üben grausame Vergeltung. Der Krieg erreicht seinen moralischen Höhepunkt. Erbitterte Kriegsfronten bilden sich.
3271 v. NZ Nach 14 Jahren wird ein (unsicherer) Frieden geschlossen. Man ist des Kämpfens müde und baut Städte und Siedlungen wieder auf. Damit Kriegsende, vorerst…
2897 v. NZ Thur Wiking, ein hammerschwingender Kämpfer und ein Nachfahre Gerdos, wird als Held berühmt. Er fordert die zehn besten Kämpfer heraus und besiegt sie in Kämpfen, bei denen bis zur Erschöpfung gekämpft wird. Ursprünglich sollte er, genau wie alle anderen, an einem Tag nur höchstens gegen drei Herausforderer hintereinander kämpfen. Dies wird so gehandhabt, da ansonsten zu wenig Zeit zur Erholung der Kämpfer übrig bleibt. Er besteht jedoch darauf, sie alle innerhalb nur eines Tages hintereinander zu besiegen… und gewinnt sogar. Dann läßt er sie am nächsten Tag, als sie alle ausgeruht sind, ihn gleichzeitig angreifen. Das Unfassbare geschieht: er siegt erneut!

Er wird zu einem neuen Vorbild und man meint in ihm jemand gefunden zu haben, der Goradd ebenbürtig gewesen wäre. Er will jedoch nichts mit den Anhängern Barbarions zu tun haben. Stattdessen verkündet er, dass er seine Kraft und sein Können von Uhldin geliehen bekommt. Dieser Gott verlangt angeblich, dass die Gegner der Barbarionen, wie sie bis dahin noch genannt werden, sich wehren sollen. Außerdem sollen sie sich in der Welt umschauen, die Meere bevölkern sowie neue und unentdeckte Länder zu eigen machen.

Ebenfalls 2897 v. NZ Es kommt wie es kommen musste: der derzeitige Erstgeweihte des Gottes Barbarion, mit Namen Viktor van Haag, fordert Thur heraus. Doch Viktor verliert den Kampf. Er beschließt bittere Rache und verkündet einen Krieg gegen Thur, den er als Frevler des Gottes Barbarions bezeichnet, und seinen Anhängern. Diejenigen, die die Jahre über unter den barbarischen Barbarionen gelitten haben, erkennen die Zeichen und folgen Thur. Somit beginnt der zweite Krieg der Völker, die sich im Verlaufe der Ereignisse gegenseitig Barbaren und Wikinger nennen.
2896 v. NZ Thur Wiking wird zum Herrscher der Wikinger ernannt.
2868 v. NZ Die Wikinger gewinnen den 29 Jahre langen, bitteren Krieg, als die Barbaren kapitulieren.

Was kaum jemand weiß: besonders die Frauen beider Völker waren maßgeblich an der Herbeiführung des Friedens beteiligt. Sie forderten mehrfach ihre Männer auf mit dem Kämpfen aufzuhören, damit ihre Kinder die Chance haben konnten, in einer friedlichen Welt auf zu wachsen.

2867 v. NZ Der in die Jahre gekommene, aber bis jetzt noch immer unbezwingbare, Thur ernennt seinen Nachfolger. Er selbst, so sagt er, werde in das Reich Uhldins reisen. Er verschwindet spurlos und wird nie gefunden.
2820 – 1438 v. NZ Immer wieder kleinere Auseinandersetzungen und Schlachten zwischen Wikinger und Barbaren, die abwechselnd durch die Anführer beide Seiten im Verlauf der Geschichte angestiftet wird.
1437 v. NZ Nach einer langen Geschichte der Kämpfe und der Uneinigkeit von über 1.500 Jahren (es sind genau 1849 Jahre seit den Ereignissen um Goradd), wird ein Friedensvertrag ausgehandelt. Dieser soll gewährleisten, dass beide Völker in den nächsten 1.000 Jahren ohne Angst vor einem neuen Krieg leben können. Aus diesem Grund wird er auch der „Vertrag des tausendjährigen Friedens“ genannt. Aber:
511 v. NZ Durch die Wikinger, die angeblich von den Barbaren unter dem Schutz des Friedensvertrages des Öfteren diskriminiert und tyrannisiert wurden, wird der Vertrag gebrochen und ein neuer Krieg ins Leben gerufen.

Man macht auch Witze über Edigor Taronas, den jetzigen Herrscher der Barbaren, und nennt ihn Tyrannas (in Anlehnung an Tyrannei). Zusätzlich angestachelt von Gerüchten darüber, dass fast die Hälfte der Wikinger auf den Meeren unterwegs sei, stürzen sich die Barbaren Hals über Kopf in den Krieg. Sie nennen ihn den „Krieg der endgültigen Abrechnung“ und wollen sich für die Niederlagen in den letzten Schlachten und Kriegen rächen.

Dies ist bislang der größte, taktischste, modernste und längste Krieg (auf die Frauen und Leute, die erneut den Frieden verlangen, hört diesmal keiner mehr).

445 v. NZ Kurze, ein paar Monate dauernde Unterbrechung des Krieges. Es ist nicht überliefert, warum dies so geschah. Vermutlich um sich auf beiden Seiten eine Atempause zu gönnen und um sich neu zu organisieren.
421 v. NZ Wikinger und Barbaren beschließen gemeinsam erneut den Frieden. Dieses Mal allerdings, ohne zeitliche Festlegungen jeglicher Art. Man beschließt, sich von nun an in Ruhe zu lassen und vollständig eigene Wege zu gehen. Insgeheim fühlen sich beide Seiten Kriegsmüde, da sie in vielen Belangen genauso verbittert und genauso stark sind und ein Ende der Feindschaft nicht absehbar ist. Also meiden sie es, einander erneut zu begegnen.

Viele zerstörte Städte und übrig gebliebene Ländereien zwischen den heutigen Grenzen werden verbrannt, vergessen, teilweise auch Häuser und Einrichtungen abgebaut und in andere Städte gebracht. Auch noch Jahre danach machen sich abenteuerlustige und Plünderer an dem zu schaffen, was zurück gelassen wurde. Immer auf der Suche nach neuen Schätzen.